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Das Ferienhaus modernisieren

Das Ferienhaus soll den Gästen einen wunderschönen Urlaub bescheren.

Wer ein Ferienhaus vermietet und es Touristen, Geschäftsleuten und anderen Reisenden anbietet, muss dafür sorgen, dass das Haus in gutem Zustand ist und über die entsprechenden Sicherheitsausstattungen verfügt. Auch nutzt sich das Gebäude durch die häufige Vermietung schnell ab, sodass Modernisierungsmaßnahmen nötig werden. Sie geben dem Haus neuen Glanz und können nebenbei sogar Geld sparen, wenn sie mit Energiesparmaßnahmen einhergeht. 

Diese Modernisierungsmaßnahmen sind sinnvoll

Bei der Modernisierung geht es nicht um Luxus, sondern Nutzen.

Eine Modernisierung verleitet zu Luxus, der sich nicht auszahlt, wenn die Kosten zu hoch sind. Zwar bietet ein renoviertes Ferienhaus mehr Charme und Wohnqualität. Der Umbau sollte aber auch einen praktischen Nutzen haben. Ein gepflegter Holzfußboden und eine elegante Treppe werten das Ferienhaus genauso auf, wie eine ausreichende Wärmedämmung oder eine moderne Heizung, die den Geldbeutel entlastet. Das Ferienhaus steigert seinen Wert, wenn die Modernisierung mit intelligenter Haustechnik und fachgerechter Arbeit verbunden ist. Die meisten nutzen als Hauptbaustoff Holz, da es als gesundheitlich unbedenklich gilt, lange hält und sich unkompliziert verarbeiten lässt. Wichtig ist, dass die Kosten, die mit der Modernisierung verbunden sind, wieder refinanziert werden können, nämlich durch die Mieterträge des Ferienhauses.

Modernisierungsplan festlegen

Die Hausbesitzer sollten zusammen mit einem Zimmermeister oder Architekten festlegen, welche Arbeiten sie bei der Modernisierung angehen wollen. Dazu lohnt es sich, einen gründlichen Blick in das Objekt zu werfen und es von oben bis unten anzusehen. Offensichtliche Mängel und Schäden sollten notiert werden. Darüber hinaus sollten die Hausbesitzer auch Fachleute zurate ziehen, die Informationen über die Dämmung von Außenwänden, Dächern, Fenstern oder Fassaden geben können. Anhand der Notizen lässt sich eine Prioritätenliste von Arbeiten, die unbedingt erledigt werden müssen, und zweitrangigen Reparaturen erstellen.

Lohnenswert sind die folgenden Renovierungen:

  • Sanierung oder Erweiterung des Ferienhauses
  • Verbesserung des Wärmeschutzes
  • Austausch von Fenstern und Türen
  • Fassadenerneuerung
  • Modernisierung der Haustechnik
  • Innenausbau von Boden, Decke, Wand, Treppe
Ganz oben auf der Liste sollte die Modernisierung von Fenster und Türen stehen. Wer sich unsicher über seine Möglichkeiten ist, sei es aufgrund von speziellen Fenstergrößen- oder -materialien, der kann sich im Internet einen ersten Überblick verschaffen. So bietet sich vor allem der Blick bei Fachanbietern an, die beispielsweise verschiedene Modelle an Fenstern im Repertoire haben, wie die Fenster von Neuffer. Alleine mit diesem Austausch kann der Hausbesitzer viel Geld sparen, weil der Energieverbrauch durch hochwertige Fenster gedrückt wird. Deshalb lohnen sich neue Fenster immer. Mit einer modernen Heizung und einer Sanierung der Bausubstanz lässt sich der Wärmeschutz noch weiter erhöhen. Auf der Prioritätenliste sollten zudem eine frische Fassade, falls passend schöne Fensterläden, ein schützendes Vordach oder eine wärmedämmende Haustür stehen.

Angebote einholen

Nachdem klar ist, welche Arbeiten der Hausbesitzer bei der Modernisierung vornehmen will, muss er Angebote einholen und einen Kostenplan erstellen. Experten raten, sich für jede Bauaufgabe Angebote von drei verschiedenen Handwerksbetrieben erstellen zu lassen. Dabei ist es wichtig, dass die Handwerksbetriebe die konkreten Wünsche kennen, um einen genauen Kostenvoranschlag berechnen zu können. Pauschalangebote sollten die Hausbesitzer nicht nutzen. Viele Modernisierungsarbeiten gehören inzwischen zum Standard. Für sie ist ein exakt kalkuliertes Angebot möglich. Für die Modernisierung sollten die Hausbesitzer etwa 10 Prozent der gesamten Summe als Reserve bereithalten, falls bei dem Umbau Überraschungen auftreten. 

Rechtliche Bauvorschriften beachten

Je nachdem, wo sich das Ferienhaus befindet, sind unterschiedliche baurechtliche Vorschriften zu beachten. Für die Standsicherheit, die Bauphysik, den Wärme- und den Feuchteschutz oder den Brandschutz gibt es verschiedene Auflagen. In der Regel benötigen die Bauherren für die Modernisierung der Haustechnik, für Schönheitsreparaturen und die Verbesserung des Wärmeschutzes keine Baugenehmigung. Viele Städte und Gemeinden verfügen über eine Gestaltungssatzung. Sie gilt für Alt- und Neubauten und legt äußere Merkmale wie die Farben für die Fassade oder das Dach fest. Daran muss man sich halten. Bei der Modernisierung für den Wärme- oder Brandschutz müssen die Besitzer Vorschriften, die in den Landesbauordnungen und Normen der Energieeinsparverordnung enthalten sind, berücksichtigen.

Nach der Modernisierung Energieausweis beantragen

Die Modernisierung muss gut geplant sein, damit sie nicht zur Kostenfalle wird.

Besitzer eines Ferienhauses in Deutschland müssen nach der Modernisierung einen Energieausweis beantragen. Dieser ist seit 2002 für Neubauten und modernisiere Altbauten nötig. Er enthält Vergleichswerte zu anderen Gebäuden, Sanierungsempfehlungen und Energiekennwerte der gesamten Energieeffizienz des Ferienhauses. Der Energieausweis bewertet die energetische Qualität unter Berücksichtigung von Heizungsanlage, Fenstern, Decken und anderen Bausubstanzen, die den Energiebedarf beeinflussen. Der Energiepass ist bei Verbraucherzentralen oder Energieberatern erhältlich. Er ist in der Regel 10 Jahre gültig.

Fazit:

Eine Modernisierung des Ferienhauses lohnt sich in fast jedem Fall. Denn das Ferienhaus lässt sich im Anschluss einfacher und vor allem preiswerter unterhalten und warten. Wenn Schäden auftreten sollten, fallen diese kleiner aus und lassen sich leicht beheben. Die Renovierung steigert den Wert des Ferienhauses. Die Hausbesitzer können den Mietpreis erhöhen und verfügen somit über mehr Einnahmen.

Die Modernisierung des Ferienhauses lässt sich in der Datenbank leicht aktualisieren. So können die Ferienhausvermieter die neuen Qualitäten des Objektes potenziellen Gästen beschreiben und das Interesse an dem Urlaubsdomizil steigern.

Quelle:

Bild 1: pixabay © VinnyCiro (CCO Public Domain)
Bild 2: pixabay © kabaldesch (CCO Public Domain)
Bild 3: pixabay © elbym (CCO Public Domain)



22. Oktober 2015 19:16