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Mallorca als beliebtes Auswandererziel

Während für die einen Mallorca ein beliebtes Urlaubsziel ist, wählen andere die Baleareninsel als dauerhaften Wohnsitz. Mallorca liegt als Auswanderungsziel seit jeher hoch im Kurs und das hat seine Gründe: Eine gute Infrastruktur, viel Sonne und an fast jeder Ecke wird Deutsch gesprochen. Das erleichtert den Start in der neuen Heimat natürlich ungemein.
Meist beginnt der Traum vom Auswandern mit einem Urlaub. Man verliebt sich in die Insel und ihre südländische Leichtigkeit, genießt die schönen Strände und den Blick auf das Mittelmeer. Für immer hier wohnen – warum eigentlich nicht?


Mallorca gehört zu Spanien und damit zur EU. Das bedeutet: Für Einreise und Aufenthalt genügt der Personalausweis. Wenn die Aufenthaltsdauer mehr als drei Monate beträgt, muss man sich jedoch in Deutschland abmelden. Auf Mallorca geht man dann zur Policía Nacional, meldet sich dort an und holt sich in der Oficina Unica de Extranjeria in Palma eine Número de Identidad de Extranjero (kurz: NIE). Diese Identifikationsnummer wird beispielsweise für die steuerrechtliche Erfassung, eine Kontoeröffnung oder beim Kauf einer Immobilie benötigt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Aufenthaltsgenehmigung. Dafür muss man sich wiederum ins „Registro Central de Extranjero“ eintragen lassen.

Finanzielle Sicherheit als Voraussetzung

Wer sich dauerhaft auf Mallorca niederlassen möchte, muss damit rechnen, dass er von den Behörden nach Renteneinkünften, einem Arbeitsvertrag und einer Krankenversicherung gefragt wird. Damit soll eine finanzielle Absicherung nachgewiesen werden. Für die Anmeldung bei einer spanischen Krankenversicherung benötigen Sie die Bescheinigung E-121 oder S1 von Ihrer deutschen Krankenkasse, die dann nicht mehr für Sie zuständig ist. In Spanien sind viele medizinische Abläufe anders als in Deutschland – darüber sollte man sich vor der Auswanderung informieren.

Die Steuern und Sozialabgaben auf Mallorca sind niedriger als hierzulande – allerdings auch das Lohnniveau. Viel günstiger ist das Leben auf Mallorca also nicht, aber das hängt nicht zuletzt von den eigenen Gewohnheiten ab. Die Arbeitslosenquote liegt vor allem im Sommer weit unter dem spanischen Durchschnitt, was hauptsächlich an den vielen Jobs in der Tourismusbranche liegt. Entsprechend kehrt sich der Trend um, wenn die Urlauber im Herbst die Insel verlassen und viele Lokale und Hotels schließen.

Miete oder Kauf – Wohnen auf Mallorca

Idealerweise hat man zum Zeitpunkt der Auswanderung bereits eine Stelle sicher und muss sich nicht erst vor Ort darum kümmern. Einfacher haben es Freiberufler oder selbständige Programmierer, die ortsunabhängig arbeiten und daher überall hin auswandern können. Doch diese Freiheit haben die wenigsten. Zudem ist der Job nur eine Notwendigkeit für eine gelungene Auswanderung nach Mallorca, eine Unterkunft die andere. Exklusive Lagen in Palma oder ein Häuschen am Strand haben natürlich ihren Preis. Wer darauf verzichten kann, bekommt eine Mietwohnung ab etwa 7 Euro, eine Finca ab ca. 11 Euro pro Quadratmeter.
Möglich ist natürlich auch der Kauf einer Immobilie auf Mallorca. Dafür sollte man sich allerdings einige Wochen Zeit nehmen und die Lage vor Ort sondieren oder einen Makler beauftragen. Generell gilt: Je touristischer eine Gegend, desto teurer sind Mieten und Kaufpreise, und je einsamer ein Ort ist, desto länger sind die Wege zu Supermärkten, Schulen und Ärzten. Dies sollte bei der Wahl des Wohnortes berücksichtigt werden, damit die Auswanderung nach Mallorca gelingt.

Bildnachweise:

cocoparisienne@pixabay.com (Strand)
castigatioxes@pixabay.com (Palma)



12. April 2016 06:46