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Stressfrei ans Ziel und weiter kommen: Pufferzeiten, Gepäck, Transfers und acht typische Fehler

Egal, ob es sich um den Wochenendtrip oder die lange Rundreise handelt, der Reisestress begleitet einen eigentlich immer bis an den Zielort. Meist verdüstert sich schon die Stimmung auf dem Weg dahin, wenn der Anschluss nur noch eine Minute verspätet erreicht werden kann, wenn das Gepäck nicht auf die Route passt, wenn vom nächsten Transfer keine Rede ist oder wenn es in der Umsteigestation so voll ist, dass wir fürchten, nicht rechtzeitig weiterzukommen.

Pufferzeiten richtig kalkulieren: Eine einfache Regel für jede Anschlusskette

Wenn auf der Reise mehrere Etappen miteinander verknüpft sind, ist es sinnvoll, jede Übergabe wie einen eigenen Termin zu behandeln. Dazu gehören Ankunft, Weg zum nächsten Punkt, Check in, Sicherheitskontrolle oder Abholung von Tickets. Als Faustregel hilft eine Pufferstaffel nach Risiko: kurze Strecken mit wenigen Variablen brauchen weniger Reserve, Fahrten mit Staupotenzial oder lange Wege im Terminal brauchen mehr. Wer sich nicht sicher ist, der packt den Puffer nicht ans Ende der Reise, sondern zwischen die Bausteine.

Sehr sinnvoll sind Mini Zeitpläne, die auch auf Wegezeiten achten. Beispiel: Ankunft 14:10 Uhr, 15 Minuten bis Gepäckband, dann 10 Minuten bis Ausgang, 20 Minuten bis Abfahrtspunkt, dann erst beginnt Transfer. So gerechnet, vermeidet man den klassischen Fehler, nur mit der offiziellen Ankunftszeit zu planen.

Bei Reisen mit mehreren Verkehrsmitteln kann es sinnvoll sein, einen Teil davon als feste Etappe zu planen, etwa Schiffspassagen. Hier kommen dann auch die Kreuzfahrtschiffe in Frage, weil sich dann Start- und Endpunkt der Route oft klarer taktieren lassen als rein spontane Anschlüsse.

Gepäcklogik statt Kofferkampf: Gewicht, Zugriff und ein Notfall Set

Wer viel umsteigt hat drei Ebenen. Das große Hauptgepäck, das man eigentlich gar nicht braucht, das sogenannte Daypack mit allem, was unterwegs gebraucht wird. Und das kleine Notfall Set, das völlig unabhängig vom Hauptgepäck funktioniert.
In das Notfall Set gehören: die wichtigsten Dokumente, das Ladegerät, ein Minimale Hygieneset, ein Ersatzshirt, die notwendigen Medikamente, etwas Bargeld, eine Offline Notiz mit den wichtigsten Nummern. Damit bleibt man handlungsfähig, auch wenn der Koffer erst mit Verspätung eintrudelt oder kurzfristig umgeladen werden muss. Für Umstiege gilt: je kürzer die Anschlüsse, desto kleiner und wendiger das Gepäck. Rollen sind nicht so schön auf Treppen und Kopfsteinpflaster.

Transfers sauber klären: Abholpunkte, Tickets, Plan B bei Ausfall

Transferprobleme entstehen oft durch Defizite im Detail. Wo genau ist der Treffpunkt. Ist das ein Schalter, ein Gate, ein Parkplatz, eine Haltestelle. Welche Bezeichnung steht auf dem Ticket, wie erkennt man das Fahrzeug, wie die Person. Wer diese Punkte vorab notiert, spart Suchzeit und Missverständnisse.

Ein zweiter Punkt ist der Plan B. Wer auf jeder kritischen Etappe eine Alternative hat: Taxi, öffentliche Verkehrsmittel, späterer Anschluss. Das lässt sich in zwei Sätzen fixieren: Wenn Transfer A ausfällt, dann Option B, mit geschätzter Dauer und Kostenrahmen. Damit wird aus Unsicherheit klare Entscheidung.

9. Februar 2026 08:07