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Altes Haus zur Ferienunterkunft machen: Worauf man bei der Sanierung achten sollte

Ein altes Nebengebäude, ein ehemaliger Stall oder ein kleines Haus auf dem Land sind Immobilien, die im Erbschaftsfall auf den ersten Blick nicht unbedingt für Begeisterung sorgen mögen. Aber genau solche Bauten haben oft ein großes Potential als zukünftige Ferienunterkunft. Als Erstes sollte man sich deshalb einen Überblick über die Bausubstanz, die mögliche Raumaufteilung und die Kosten verschaffen. Und dann geht’s ans Planen.

Erst der Check, dann die Feinarbeit

Bevor man mit dem Innenausbau beginnt, prüft man das Gebäude auf essenzielle Mängel wie feuchte Wände, morsche Balken oder alte Leitungen. Solche Dinge müssen ganz zu Beginn behoben werden. Je nachdem, um welche Art von Immobilie es sich handelt, müssen neue Wände gezogen oder nicht tragende Wände herausgenommen werden, um die Raumaufteilung praktischer zu gestalten. Beispielsweise kann man statt einer geschlossenen Küche eine trendige amerikanische Küche einbauen, die für einen großzügigen Wohn-, Ess- und Küchenbereich sorgt. Vielleicht stehen auf dem Grundstück auch noch andere Gebäude wie ein alter Schuppen oder eine Garage, für die es keine Verwendung mehr gibt. In solchen Fällen kann ein Abrissunternehmen helfen und für neuen Platz sorgen.
Generell sollte man bei einer Sanierung die folgenden Dinge niemals außer Acht lassen:

  • Wände, Keller und Fundament auf Risse und Feuchtigkeit prüfen.
  • Wasser- und Elektroleitungen überprüfen und eventuell erneuern.
  • Statik von einem Fachmann oder Architekten einschätzen lassen, vor allem, sofern Wände raus sollen.
  • Schädlingsbefall checken wie Holzwurm oder Hausschwamm, insbesondere bei alten Balken und ähnlicher Bausubstanz.

Der Innenausbau

Sind die groben Arbeiten erledigt, geht es an die Details. Beim Boden sind pflegeleichte Beläge empfehlenswert, die auch noch dann gut aussehen, wenn es zu häufigen Gästewechseln kommt. Fliesen sind dabei der Klassiker, weil man sie lediglich wischen muss und sie so gut wie unkaputtbar sind. Laminat oder hochwertiges Vinyl, das aktuell sehr beliebt ist, sind gute Alternativen. Sie wirken wärmer als Fliesen und fühlen sich barfuß angenehmer an. Mittlerweile gibt es sogar Designs, die sich auch prima in Küche und Bad verlegen lassen, wenn man keine Kacheln haben möchte. Bei den Wänden kann man überlegen, ob man auf abwaschbare Farbe anstelle der klassischen Raufasertapete setzt. Kleine Missgeschicke und Fingerabdrücke lassen sich dann ganz bequem abputzen. Auch bei Türen wählt man am besten leicht zu reinigende Oberflächen und kein empfindliches Holz.

Nebenkosten klein halten

Alte Gebäude verbrauchen oft sehr viel Energie, darum sollte man sich auch Gedanken um die Fenster machen. Neue Isolierglasfenster statt der alten Einfachverglasung machen Sinn, denn sie speichern die Wärme und sorgen für weniger Heizkosten. Auch eine ordentliche Dachdämmung ist im Winter viel wert. Zusätzlich kann man bei Bedarf in moderne Thermostate oder ein effizientes Heizsystem investieren. Vielleicht sind auch Solarpaneele eine Option.

Die richtige Ausstattung

Die Einrichtung muss praktisch und nicht zu überladen sein. Am besten stellt man sich eine Liste mit den wichtigsten Dingen zusammen, die man im Alltag braucht. In der Küche sollten neben Besteck, Töpfen und Geschirr auch ein ordentlicher Kühlschrank, eine Kaffeemaschine und im Idealfall eine Spülmaschine vorhanden sein. Eine Waschmaschine und ein Fernseher gehören ebenfalls zur Standardausstattung einer Ferienunterkunft. Hinzu kommen die Bettwäsche sowie Handtücher und ein paar Dekogegenstände wie Vasen, Bücher und dezente Lampen für eine angenehme indirekte Beleuchtung am Abend.

27. Juli 2026 15:13